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Goldgräberstadt der Moderne: Detroit, Michigan › CityPicture

Goldgräberstadt der Moderne: Detroit, Michigan

Von Jürgen Cyranek

Über den Niedergang Detroit

s wurde bereits viel geschrieben.

Besonders lesenswert ist der Artikel “Der amerikanische Patient” (erschienen im Tagesspiegel vom 27.11.2011). In diesem fließen auch die Kindheits- und Jugenderinnerungen von einem der berühmtesten Autoren Detroits mit ein: Jeffrey Eugenides (“Die Liebeshandlung”, “Middlesex”, “Die Selbstmord-Schwestern”). Aber auch neue Perspektiven zeigt der Artikel auf: Urban Farming – die Landwirtschaft in der Stadt – als Rettungsanker.

Detroit im Wandel

Berichtet wird über den langsamen Wandel Detroits (“Detroits Untergang ist umso spektakulärer, weil die Pracht vorher so maßlos war.”), über die Verarmung der städtischen Bevölkerung, den zunehmenden Leerstand (“Seit dem Jahr 2000 verlässt alle 22 Minuten jemand Detroit und kehrt nie wieder.”) und das Ausbluten des Stadtkerns (“In der Innenstadt, erzählt Eugenides, gibt es 2011 keinen einzigen Supermarkt mehr… “).

Leerstehender Hauptbahnhof - Detroit, Michigan (Jason Mrachina  - CC BY-NC-ND 2.0) Leerstehender Hauptbahnhof - Detroit, Michigan (Jason Mrachina - CC BY-NC-ND 2.0)


Detroit ist ein Paradebeispiel für die Schrumpfung von Städten. Der Einwohnerrückgang von 2 Millionen auf knappe 700.000 hinterlässt deutliche Spuren. Eine Rettung war bislang kaum in Sicht. Und doch entspringen der Leere neue Ideen.

Urban Farming – Detroit als Pionier der Entwicklung

Celebrate Urban Farming (Toban Black - CC BY-NC 2.0)

Durch den Abriss der leerstehenden Gebäude entsteht neuer Raum.

Dieser wird bereits seit einigen Jahren landwirtschaftlich genutzt.

Urban Farming heißt das Zauberwort – der Hype greift bereits weltweit um sich. Aus der Idee einer kleinen Gruppe von Pionieren soll nun ein großes Geschäft entstehen. Hantz Farms plant eine großflächige innerstädtische Farm. In einem ersten Schritt sollen über 28 ha Land in Farmland umgewandelt werden. Außerdem sollen nachhaltige Energien aus Kompost und Windenergie für den Betrieb der Farmen gewonnen werden.

Wohin geht die Reise Detroits?

Das Projekt der Bewirtschaftung des Stadtkern Detroits klingt faszinierend. Aber kann es die Stadt retten

? Und was würde Retten überhaupt bedeuten? Die Einwohnerverluste mindern oder kann Detroit sogar wieder Einwohner anziehen? Das Projekt sollte man weiterhin verfolgen.

Eine Geisterstadt – ähnlich den alten Goldgräberstädten – wird aus dieser ehemals großartigen Metropole hoffentlich nicht. Auch wenn dies sicherlich eine reizvolle Kulisse für zukünftige Filme mit Endzeitszenario darstellen würde – ähnlich den Goldgräberstädten für die Westernfilme.

P.S.: Die Dokumentation “Grown in Detroit” greift die Thematik des Urban Farming auf.

Der Trailer macht Lust auf den kompletten Film – welchen man sich für einen Betrag metropolitanfencing.com
seiner Wahl komplett unter http://www.grownindetroitmovie.com/ anschauen kann.

 

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One Comments

  1. alexandra sagt:

    Detroit – In den vergangenen Jahren ein von einer beängstigenden Entwicklung erfasster und für Stadtentwickler gerade deshalb so spannender Ort. Und nun verleiht Urban Farming dieser Stadt eine neue, ganz andere und positive Art der Spannung. Es ist nur wünschenswert, dass ihr die aus der Energie der Menschen vor Ort entstehenden Aktivitäten neuen Halt geben. Go!

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